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Die Geschenk-Idee: Postkartenbox Dresden

Postkartenbox Dresden

Elbflorenz vor 100 Jahren
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Elbflorenz vor 100 Jahren  Postkartenbox Dresden
„Die Stadt macht einen ganz barock“, schrieb Joachim Ringelnatz in seinen „Reisebriefen eines Artisten“. Drum nichts wie weg, fort von diesem koketten, erotischen Dresden in eine Stadt, „die nur aus Oberlehrern und aus Gemütlichkeit besteht“. Fort von diesem Ort, wo nach Goethe die Schönheit erfunden wurde. Ganz toll und trunken konnte man davon werden. Von diesem „Elbflorenz“, der einst prachtvollsten Stadt nördlich Italiens, wo selbst die Fabriken wie Moscheen aussahen und die Kraftwerke wie Kirchen. Wo sich der Strom bald nach rechts, bald nach links windet, sich hin und her schlängelt, „wie vor Entzücken“, als wolle er gar nicht ins Meer. So schwärmte ehemals ein anderer von Dresden Verzauberter, Heinrich von Kleist. Manches ist nach Wiederaufbau und Rekonstruktion der historischen Bauten noch heute zu ahnen von den einstigen Wundern der von den Bomben des 2. Weltkriegs fast völlig zerstörten Stadt. Mehr davon erzählen die alten Ansichtskarten, auch wenn es wohl ein Mythos ist, dass diese Karten hier erfunden wurden, damit die Welt sehen konnte, wie schön der Ort war und wie innovativ. Dresden um 1900: Das war keine träumerisch beschauliche Kultur- und Residenzstadt. Im Schatten von Schloß und Semperoper, von Zwinger und Frauenkirche hatte sich längst eine blühende Industriemetropole mit mehr als 500 000 Einwohnern entwickelt. Das war kein Museum, hier schlossen sich 1905 die vier Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl-Schmidt Rotluff zu jener Gruppe zusammen, die zu einer der folgenreichsten künstlerischen Bewegungen wurde, der „Brücke“.  Und dennoch, dem 1899 geborenen Erich Kästner erschien dies Dresden seiner Kindheit stets wie ein Märchen. Und blieb ein Trost in späteren Jahren: „Wenn es zutrifft, dass ich nicht nur weiß, was schlimm und hässlich, sondern auch, was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein. Ich durfte die Schönheit einatmen wie Försterkinder die Waldluft.“

48 Postkarten mit Motiven
aus dem alten Dresden in
einer attraktiven Weißblechbox
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